mit historischem Handwerkermarkt

Verordnung (Auszug)

Auszug aus der ordnungsbehördlichen Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf den Veranstaltungsplätzen des Mittelalterstadtfestes in der Stadt Bad Langensalza

§ 6 Verbote
(1) Besuchern ist untersagt,
1. Gegenstände oder Stoffe, die ihrer Art nach objektiv gefährlich sind oder die zur Verletzungen von Personen oder zur Beschädigung von Sachen geeignet sind, mit sich zu führen oder zu benutzen. Dazu gehören auch ätzende und färbende Flüssigkeiten, Baseballschläger und ähnliche Sportgeräte sowie sperrige Gegenstände und Fahnen. Die Bestimmungen des § 42 Waffengesetz bleiben unberührt;
2. Feuer zu machen oder leicht brennbare Stoffe mitzuführen. Die Vorschriften des Sprengstoffgesetzes bleiben unberührt;
3. Notdurft außerhalb der vorhandenen Toiletten zu verrichten;
4. bauliche Anlagen, Einrichtungen oder Wege des Festgeländes zu beschriften, zu bekleben oder in anderer Weise zu verunstalten;
5. erkennbar nicht für den Besucherverkehr zugelassene Bereiche, wie Abstell- oder Lagerbereiche hinter den Ständen, Bühnen u. a. zu betreten;
6. nicht für die allgemeine Benutzung vorgesehene bauliche Anlagen oder Anlagenteile, insbesondere Fassaden, Zäune, Mauern und andere Begrenzungen,  Absperrungen, Beleuchtungseinrichtungen, Masten, Dächer sowie Zelte und deren Aufbauten oder Bäume, zu besteigen oder zu überwinden;
7. auf dem Festgelände mitgeführte Tiere unangeleint zu führen;
8. Abfall außerhalb von Abfallkörben zu entsorgen;
9. auf dem Festgelände Getränkeflaschen mit alkoholischen Getränken oder Getränkekästen mit sich zu führen.

§ 7 Fahrzeuge auf dem Festgelände
(1) Das Festgelände steht während der Öffnungszeiten des Festes ausschließlich dem Fußgängerverkehr zur Verfügung; das Benutzen von Fahrzeugen aller Art ist in dieser Zeit untersagt. Dies gilt auch für die Benutzung von Fahrrädern sowie für das Fahren mit Rollerskates, Inlinern, Skateboards und ähnlichen, zur Fortbewegung geeigneten Sport- oder Spielgeräten.
(2) Abweichend von Absatz 1 gilt die Ausnahme für Rettungs- und Sicherheitsfahrzeuge sowie für alle der Fortbewegung dienenden Hilfsmittel gehbehinderter oder nicht gehfähiger Personen und Programmeinlagen mit Kutschen, Gespann etc.
(3) Straßenverkehrsrechtliche Vorschriften bleiben unberührt.

Verstöße gegen die Vorschriften der ordnungsbehördlichen Verordnung können als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden.

gez. Schönau, Bürgermeister

MOMENT. Sonderausgabe – Mittelalterstadtfest 2017

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